Gezielte Mitgliederkampagne

Einreicher

KV Weimar

Beschlusstext

Die Junge Union Thüringen muss gesellschaftlich breit aufgestellt sein, hierzu bedarf es nicht nur eine politische Breite, die einen konstruktiven und für alle gewinnbringenden Austausch befördert, sondern auch den Blick auf verschiedene Lebenswirklichkeiten.
Unser Engagement insbesondere im Bereich der Bildung mit einem besonderen Augenmerk auf Ausbildung und Studium ist wichtiger Bestandteil unserer Arbeit, muss jedoch gerade im Bereich der Ausbildungsberufe stärker durch Menschen geprägt werden, die selbst in der Berufsausbildung sind oder bereits eine solche abgeschlossen haben.
Hierbei ist es zwingend erforderlich eine Mitgliederoffensive mit einem Fokus auf der Neumitgliedergewinnung zu initiieren.
Zur Erreichung einer breit in der Gesellschaft aufgestellten Mitgliederstruktur werden vorläufig folgende Maßnahmen zur Gewinnung von Neumitgliedern, insbesondere von Azubis vorgeschlagen:

1. Präsenz auf und bei Jobmessen
2. Social Media Kampagne mit interessanten Themen für Auszubildende
3. Vorpolitischen Raum für Mitgliederwerbung aktiv nutzen (z. B. Freiwillige Feuerwehr, Sportvereine, etc.)
4. JU als Forum für neue Ideen und als Brücke zwischen verschiedenen Berufsausbildungen und Studiengängen

Begründung:

Als Junge Union müssen wir Sprachrohr für Junge Menschen sein, das gelingt am besten, wenn wir selbst die Breite der Lebenswirklichkeiten repräsentieren. Unser Engagement wird dadurch glaubwürdig, dass wir es selbst sind, die die Lebenswirklichkeiten in uns vereinigen.
Mit dem Anspruch der Unionsfamilie auf „Volkspartei" geht notwendigerweise nicht nur ein Bekenntnis zur demokratischen Mitte der Gesellschaft, sondern auch eine Partizipation verschiedener Berufsgruppen einher, da hier die Bedarfe der jeweiligen Professionen am deutlichsten an den eigenen Mitgliedern zutage treten.